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AKTUELLES

     

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Mongolei - Huchen und Lenok am Selenga und seinen Nebenflüssen

 

Michael von Beluga-Tours fragte mich, hast Du Interresse mal in der Mongolei zu fischen?  Was für eine Frage? Ich wollte. Mongolei kannte ich nur aus Reisebrichten.  Auch war mir noch Dschingis Khan blass in Erinnerung geblieben, aber jetzt hatte ich mein Wissen etwas vertieft.

 

Die Mongolei ist ca 4,5 mal größer als die Bundesrepublik. Das Land hat noch keine 3 Millionen Einwohner, wobei ca 1,4, Millionen in Ulan Bator leben. Ein Land mit über 2000 Flüssen mit einer Gesamtlänge von über 70.000 km.

Relativ zügig hatten wir mit Hilfe der Botschaft den Papierkram erledigt. Wir konnten uns einer  kleinen Gruppe mit 3 Jägern (auf Steinbock) anschließen. Von Frankfurt über Moskau ging es dann zur Hauptstadt Ulan Bator. Hier   verbrachten wir die Nacht in einem kleinen ( Hotel???? ) mit einigen Jägern aus Österreich. Man gab uns dort den dringenden Rat in einem HO-Laden,
Notproviant (nur gegen US- Dollar), einzukaufen - Livio-Öl, Sanella, Brot in Konserven, Zucker und vor allem dunkle Blockschokolade als Vitaminspritze. Was die Guides zubereiten, sollte "die Härte" sein.
Dieser Rat war Gold wert, denn das Öl welches verwendet wurde, hätte ich sofort für einen Ölwechsel am Auto genommen, absolut ungenießbar für unseren Geschmack. Zur Sicherheit hatte ich noch eine neue Bratpfanne gekauft.
Am nächsten Morgen ging es zum nächsten Inlandflug Richtung  Altai-Gebirge.

 

 

Dort angekommen wurde alles auf 3 kleine klapprige LKW's verladen. Ab ging es zum Basislager am Selenga. Bei jeder Steigung ab 12% mußten wir aussteigen um die Fahrzeuge zu entlasten.

Oben auf der Wasserscheide , war es Brauch ein kleines Geschenk in einem Steinhaufen zu hinterlegen - Glück und langes Leben - na ja!!!

Nach etlichen Stunden, erreichten wir das Camp am Selenga, bestehend aus 3
Jurten und einem Gemeinschaftszelt. Das Camp lag sehr zentral.

 

 

Von hier aus hatten wir die Möglichkeit den Selenga, den Shiskid und den Chuluut zu beangeln.

        

 

Nach kurzer Einweisung ging es auch sofort ans Wasser. Gefischt wurde auf Lenok (Salmonide). Größen von 30-60cm  waren Standard. Für Fliegenfischer bot das Angeln auf Lenok eine willkommende Abwechselung. Gefischt wurde mit 8 FT Einhandrute mit schwimmender WF 6-8 mit 50 Meter Backing, Vorfach ,20-0,30mm.
Eine unglaublich vielfältige Fischerei, da die Lenoks in großen Schulen unterwegs waren.
Aber der Hauptfisch war natürlich der Taimen (Huchen). Wir fingen in jedem der 3 Flüsse, Taimen in unterschiedlichen Größen.



  

 

Wobbler, FZ-Blinker und große Prolex-Spinner kamen zum Einsatz. Aber der Hauptköder war eine Maus-Imitation. Man konnte ihn aber erst in der Dämmerung, fast schon bei Dunkelheit einsetzen.

              

 

Es wird mir ewig in Erinnerung bleiben , als ich meinen ersten Taimen auf diesen Köder fing.  Ein gewaltiger Einstieg ließ meinen Adrenalinspiegel in Rekordhöhe schnellen. Erinnerungen welche bis zum heutigen Tag erhalten bleiben. Natürlich catch und release, ausgenommen wenn die 2 Guides mal einen Fisch zum Abendessen wollten. 



          Mein Taimen als Tribut an die Guides fürs Abendessen

 

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und unseren Fängen und erlebten eine Woche in absoluter Natur mit bleibenden Eindrücken. Ich kann nur hoffen, daß dieses Paradies für Jäger und Angler noch lange erhalten bleibt.

        

 

Weitere Eindrücke dieser außergewöhnlichen Angelreise in diesem