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AKTUELLES

     

** diverse INFO' s **

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06.04.2011 -- Boddentrip an die Ostsee auf Lachs  und Meerforelle                                         

Winter ade, Eis geschmolzen, Ankündigung der ersten großen Heringsschwärme, volle Netze bei den Fischern. Wenn der Hering kommt sind die Lachse und Meerforellen nicht weit. Einige Telefonate mit Angelfreund und Profi Wolfgang sowie Andre' aus Berlin (noch ein "Frischling" in Sachen Lachs und Meerforelle), besiegelten den Termin - 4 Tage fischen - natürlich bei Andreas Schütt mit seinem Boot "Stalker" .

Bei Ankunft in Barhöft empfing uns Andreas schon mit einer schlechten Nachricht. Am nächsten Tag war Sturm gemeldet, also war zunächst Landgang auf Rügen angesagt. Für den nächsten Tag war dann Angeln auf Meerforelle geplant.

Keine einfache Sache. Wir hatten etliche Nachläufer bis ans Boot mit einigen Kontakten, auch wurden kleinere Forellen gehakt, aber die richtigen Kracher machten uns fast verrückt. Immer bis kurz vor das Boot und dann Kehrtwendung. Jedoch zwei vorzeigbare Meerforellen konnten noch überlistet werden.

Diese beiden Herrschaften haben zeitweise auf unseren Angelruten sitzend, die Stalker als Taxi genutzt. 

Am dritten Tag war Lachs angesagt . Nach ca. einer Stunde Fahrt mit der Stalker, ein Boot welches durch die Wellen geht als wären sie Butter. Andreas setzte die Boardplaner an Back- und Steuer-Bord jeweils mit 3 Ruten bestückt, sowie die Downrigger in verschiedenen Tiefen. Das Boot wurde mit 10 Ruten bewaffnet. 
Frischling Andre' wurde der erste Kontakt abgetreten. Also los ging es. 
Nach ca. einer Stunde flog der erste Clip aus der Halterung und der Schrei der Rolle ließ unseren Adrenalinspiegel Twist tanzen. Sofort bekam Angelfreund Andre' die Rute und der Tanz begann, begleitet von vielen Ratschlägen (nötige aber auch unnötige). Nach gut 7 Minuten heftigem Gefecht, ein Aufschrei an Bord, die Leine wurde schwach, kurz gesagt der Lachs war weg. Ungläubig drehte Andre' mit beschwörenden Blicken noch an der Rolle. Er tat mir richtig leid. Der erste Lachs in seinem Leben, und er war weg. 
Wieder wurden alle Ruten neu gesetzt (eine sehr intensive Arbeit, welche aber professionell von Skipper Andreas gemeistert wurde).
Nach einer weiteren Stunde wieder Hektik an Bord. Ein Clip rastete aus in Vereinigung mit dem Geschrei einer Rolle. Diesesmal war ich an der Reihe, aber es sollte sehr schwierig werden für mich. Als erstes hatte sich eine Perücke in meine Rolle eingeschlichen. Andreas versuchte fieberhaft sie zu entwirren. Es gelang ihm auch, aber wärend des Drills hatte sich die Leine mit dem Boardplaner-Seil verhaspelt. Wir hatten nicht schnell genug die anderen Ruten reinholen können. Angelfreunde, ich mache es kurz, nach ca 15 Minuten Drill inclusive 5 vergeblichen Kescherlandungen konnte Andreas meinen Lachs mit dem Kescher doch noch überreden, Streß pur! Ein Lachs von 98 cm hatte mich in Atem gehalten.



 

Es ging weiter. Kurz nach Mittag knallte es an der dritten Rute. Ein
Fall für Profi Wolfgang. Es gab keine Probleme, der Lachs blieb schön in der Mitte und wurde sehr professionell nach 10 Minuten Drill an Bord begrüßt. Auch das Maß von 92cm konnte sich sehen lassen. Wolfgang war mit sich und der Welt zufrieden.

 

 

Weiter ging es, neu die Ruten gesetzt, und ab die Post. Am späten  Nachmittag noch einmal Attacke. Sofort haben wir Frischling Andre' die Rute übergeben. Alle an Bord haben ihm die Daumen gedrückt. Bloß jetzt nicht den Fisch verlieren. Er war ganz aufgeregt. Mache ich alles richtig usw.? Er machte alles richtig! Der Lachs konnte sicher an Bord gebracht werden. Ein fetter 72cm Brocken.
Mich persönlich hat es sehr gefreut. Denn ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich vor vielen Jahren meinen ersten Lachs in Kanada gefangen habe, das vergißt man nie. Noch einmal Glückwunsch Andre'!



 

Somit ging ein erfolgreicher Tag zu Ende, denn jeder hatte seinen
Lachs gefangen.



Hier noch ein Video von unserem Lachs-Trolling

 

Den letzten Tag hatten wir es noch einmal auf  Meerforelle versucht, wobei einige Erfolge zu verzeichnen waren. Den Vogel hat Andreas mit einer 72cm Granate abgeschossen.



 

An dieser Stelle möchte ich Skipper Andreas ein großes Lob aussprechen, beginnend bei dem Boot "Stalker" mit den sehr guten 
Rauhwassereigenschaften, sowie dem sehr professionellen Equipment zum
Lachs-Trolling, und last but not least, ein Skipper und Guide der was vom
Angeln auf Lachs versteht. Bleib so wie du bist!

 

Ich hatte auch dieses Ereignis genutzt um ein Video zu drehen