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AKTUELLES

     

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Bodden im Dezember 2014

 

Mein letzter Boddenbericht in diesem Jahr läuft leider unter der

Rubrik "Flop total"

Bei der Ankunft mit meinen Thüringer Angelfreunden Rene' und Mathias wurden wir von Jörg mit folgenden Worten empfangen: "Leute, das wird wohl nichts."

Was war passiert:  seit Tagen blies der Wind SW und drückte das Wasser aus den Kubitzer Bodden. Sogar das Boot von Jörg musste nach Barhöft verlegt werden, da in seinem kleinen Hafen fast kein Wasser mehr war.

Aber egal, wir wollten es zumindest mal versuchen.

Am Morgen bei der Ausfahrt sahen wir riesige Sandflächen, welche

bis dato immer unter Wasser waren.

 

 

Unsere Top-Stellen, welche wir bei ca. 2,80 m befischten, zeigten gerade mal noch 1 Meter. Da sich dann das tiefere Wasser auf die V-Rinne konzentrierte, kam man wegen zu starker Strömung mit den üblichen Bleien nicht auf den Grund.

Wir haben wirklich alles versucht, aber absolut tote Hose. Sogar Jörg war der Meinung "Leute es hat keinen Zweck, wir werfen das Handtuch". Er meinte, erst wenn der Wind dreht und das Wasser reindrückt wird es sich stabilisieren, denn der Strom wird dann die Hechte aus der Ostsee in die Bodden führen.

Sicher, wir hatten einige Bisse, sowie einen Hecht und einen Zander an Bord, aber das war es dann auch schon.

 

 

Da auch die weiteren Wetteraussichten negativ waren (Sturm immer noch aus der falschen Richtung), haben wir die Klamotten gepackt und ab nach Hause.

 

Ein Trostpflaster für mich war, das Jörg mir versprach, mich Ende Februar in eine Gruppe einzubauen, natürlich wetterabhängig. Für Rene' und Mathias hat es mir sehr leid getan, da sie ja nicht so flexibel sind, sondern ihren Urlaub immer weit im voraus planen müssen.

 

Abschließend muß ich sagen, nach ca. 12 Jahren bei -www.boddenfishing.de-, hatte ich solch negative Bedingungen noch nie erlebt. Aber gegen die Natur ist man machtlos. Jedoch, ich gebe nicht auf! Im Februar werden die Karten neu gemischt bei hoffentlich normalen Bedingungen.

 

Wie immer an dieser Stelle: Jörg, wir danken Dir für Deinen engagierten  Einsatz, die Natur hat uns diesesmal einen Streich gespielt.