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AKTUELLES

     

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Der Rhein mit seinen Nebenflüssen   -  wieder ein Lachsfluss

   

Meiner Meinung nach wird dem Programm  "LACHS 2000"  relativ wenig Beachtung geschenkt. Deshalb möchte ich auf meiner  Homepage mit einen kleinen Bericht darauf aufmerksam machen, zumal  einer dieser Nebenflüsse, der Saynbach, ca.150 Meter an meinem Haus vorbei plätschert.
                                        
Sayn/Saynbach

Gewässerkennzahl   -  DE: 2712
Lage                          -  Rheinland-Pfalz, Deutschland
Flusssystem              -  Rhein
Abfluss                      -  über Rhein → Nordsee
Quelle                        -  bei Himburg im Oberwesterwald
Quellhöhe                  -  430 m
Mündung                   -  In Bendorf in den Rhein
Mündungshöhe         -  70 m
Höhenunterschied    -  360 m
Länge                        -  42,7 km
Einzugsgebiet           -  222,348 km²

                                     

 

Der Saynbach in Ellenhausen am 05.01.2011

Bei idealem Wasserstand, vor allem im November, konnte ich mehrfach bei
einem Spaziergang mit meinem Dackel Eddy interressante Beobachtungen
machen. Sie decken sich mit dem folgenden Bericht von  Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege ( Rheinland-Pfalz) vom  19.11.2010.
   

  „Der Saynbach ist das erste komplett durchgängige Lachsgewässer im  Rheinsystem und somit ein Gewässer mit Vorzeigecharakter“, betonte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege (Rheinland-Pfalz – Red.) im  Rahmen der heutigen Erfolgskontrolle der Wiederansiedlung des Lachses im  Saynbach. Durch den Bau von Fischaufstiegsanlagen an zwei Mühlenwehren  mit Stromproduktion und sieben ungenutzten Querbauwerken sowie den Umbau  eines Wasserfalls bei Isenburg sei der Saynbach für Lachse gänzlich  frei passierbar.
Kraege:
„Seit 1994 wird der Saynbach mit Lachsbrut besetzt, eine natürliche Vermehrung ist seit der Laichsaison 1999/2000 - also bereits sechs Jahre nach dem ersten Besatz - im unteren Saynbach und im Nebenfluss Brexbach  nachgewiesen.“ 
 1987  hatten die Rheinanliegerstaaten und die Europäische Gemeinschaft beschlossen, das Ökosystem Rhein lebendig und gesund zu erhalten und verschwundene Arten wieder anzusiedeln. Das Programm "Lachs 2000" als  Bestandteil des 1987 beschlossenen Aktionsprogramm Rhein“ zielt darauf ab, die Rückkehr früher vorhandener rheintypischer Arten zu ermöglichen.
Seit 1994 werden im Rahmen des Programms „Lachs 2000“ und des Nachfolgeprogramms  „Lachs 2020“ an verschiedenen geeigneten Flüssen und
Bächen in Rheinland-Pfalz Lachse eingesetzt.

Kraege:
„Durch maßgebliche Verbesserungen der Gewässergüte und –Struktur schaffen in den letzten Jahren wieder zunehmend mehr Lachse die lange Wanderung von der Nordsee zurück in die rheinland-pfälzischen Gewässer.“

Ein  detailliertes, wissenschaftlich begleitetes Untersuchungsprogramm erfasst die rückkehrenden Lachse. Insgesamt wurden über 240 laichbereite  Lachsrückkehrer gezählt. Schätzungen gehen davon aus, dass jährlich  etwa 50 bis 100 Tiere in den Saynbach zum Laichen zurückkehren. Und dies  sind heute zu einem guten Teil schon Tiere, die selbst schon im  Saynbach aus dem Ei geschlüpft sind.
Im Rahmen des Wanderfischprogramms „Lachs 2000“ und des Nachfolgeprogramms
„Rhein 2020“ erfolgten in den Programmgewässern in Rheinland-Pfalz  bisher Investitionen von rund 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommen  Investitionen im Rahmen der Aktion Blau und aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, insbesondere für die Wiederherstellung der Durchgängigkeit. Am Saynbach wurden 1,35 Millionen Euro für den Besatz und für die Wiederherstellung
der Durchgängigkeit investiert.


Weitere interessante Infos zum Thema unter folgendem Link

 

Hoffe mit diesem Bericht ein wenig Aufmerksamkeit auf das Programm "LACHS 2000"  bzw.  "LACHS 2020"  gelenkt zu haben .
Nachtrag:
da in Foren teilweise Bedenken geäußert wurden, dass Leute die den Lachsen nachstellen um sie zu entnehmen, durch solche Berichte animiert  würden.
Ich gehe davon aus, das Leser meiner Homepage nur meine Begeisterung dafür teilen das unsere Flüsse sauberer geworden sind und  etwas dafür getan wird, Fischen die früher hier heimisch waren, wieder Lebensraum zu bieten. 
Vor Leuten die solche Projekte durch unverantwortliches Verhalten gefährden,  wird man die Natur leider nie  ganz schützen können.